Multimonitor²

Schon länger habe ich mich mit der Anschaffung eines neuen Monitors beschäftigt, da mein bisheriger Monitor wegen seines TN-Panels und hoher Blickwinkelabhängigkeit nicht unbedingt ideal für Bildbearbeitung geeignet ist.

Seit heute bin ich daher Besitzer eines Dell U2515H, den ich mit meinem alten Monitor in einem Dual-Monitor-Setup betreibe. Nun hatte ich das Problem, dass an meinem Rechner als drittes Gerät auch noch ein Fernseher angeschlossen ist, den ich aber in den seltensten Fällen parallel zu den Monitoren betreiben will – entweder ich will am Schreibtisch arbeiten (beide Monitore an, Fernseher aus) oder auf der Couch surfen oder fernsehen (Fernseher an, beide Monitore aus).

Nun hat sich die Multimonitor-Unterstützung zwar mit jeder Windows-Version verbessert, doch diese Aufgabe ist mit Bordmitteln leider immer noch nicht umzusetzen. Bei einer Internet-Recherche findet man zwar schnell Tools, die bessere Multimonitor-Unterstützung versprechen, aber meistens geht es dabei darum, die Taskleiste auf mehrere Monitore auszudehnen (was Windows 10 von Haus aus kann) oder ein Wallpaper auf mehrere Monitore aufzuspannen.

Ich habe jedoch bei SourceForge ein kleines Tool gefunden, das genau macht, was ich brauche (und sonst nichts, was sehr angenehm ist): Monitor Profile Switcher.

Man kann dabei verschiedene Profile anlegen, die jeweils mit den normalen Windows Anzeige-Einstellungen konfiguriert werden. Einmal fertiggestellt, kann man über das Programm-Icon im System Tray oder konfigurierbare Hotkeys zwischen den Profilen wechseln. Die eigentliche Arbeit erledigt dabei ein Konsolenprogramm, d.h. man kann den Profilwechsel sogar von außen steuern (z.B. zeitgesteuert über ein Skript).

Yosemite National Park

Im Frühjahr und Sommer 2014 war ich im Rahmen der Android Auto Integration in den modularen Infotainmentbaukasten einige Zeit in der San Francisco Bay Area. Dabei hatte ich an einem Wochenende auch die Gelegenheit, den Yosemite National Park zu besuchen.

Dieser ist etwa drei bis vier Stunden Autofahrt von der südlichen Bay Area entfernt. Wer sich dabei Nervenkitzel ersparen will, nimmt am besten genügend Proviant mit und tankt das Auto vor der Einfahrt in den Park nochmal voll – der Park ist groß und hat wenig Infrastruktur.

Einmal angekommen, wird man mit einer atemberaubenden Landschaft belohnt. Am Nachmittag habe ich den Loop Trail im Yosemite Valley abgelaufen, auf dem man unter anderem an den Yosemite Falls vorbeikommt. Vom Tal aus kann man über den Four Mile Trail zum Glacier Point hochwandern, an dem die meisten der nachfolgenden Bilder entstanden sind. Da ich nur einen halben Tag Zeit hatte, bin ich ich mit dem Auto hochgefahren und konnte so rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben sein.

Neapel

Als erster Schritt, um die Bilder der alten Website zurückzubringen, gibt’s in diesem Post einige Fotos aus Neapel, das ich an Sylvester 2007-08 besucht habe.

Meine Eindrücke sind natürlich mittlerweile ein paar Jahre alt, aber ich möchte sie dennoch teilen. Neapel ist touristisch nicht gerade überlaufen, vielleicht weil sie nicht so auf Hochglanz poliert ist wie Mailand oder Florenz und auch ein paar unheimliche Ecken hat. Dafür bekommt man hervorragende Pizza und Pasta, den Vesuv unmittelbar vor der Stadt und echtes Italien mit afrikanischen Einflüssen.

Damals war ich übrigens noch mit einer Panasonic Lumix DMC-LX2 unterwegs – einer sehr guten Kamera, die mich lange Jahre begleitet hat und die immer noch als Ersatzkamera bereit liegt.

Skype-Account gehijackt

Gestern hat mich ein Bekannter darauf hingewiesen, dass von meinem Skype-Account Spam-Nachrichten versandt wurden. Wie es sich herausgestellt hat, wurden diese Nachrichten an alle meine Kontakte geschickt, und zwar schon zum zweiten Mal.

Die erste Spam-Welle wurde bereits an Weihnachten verschickt. Dies habe ich leider nicht mitbekommen, da ich Skype hauptsächlich im Ausland nutze, um günstig nach Hause zu telefonieren. Zudem hat mich auch bisher niemand auf diesen unschönen Umstand hingewiesen.

Ich vermute, dass das ganze im letzten Urlaub in Kambodscha oder Vietnam passiert sein muss, wo ich Skype zum letzten Mal im Einsatz hatte und wo es in jedem Hostel, Restaurant oder Café de-facto offene WLANs gibt (die Passwörter stehen meist gut lesbar an der Theke). Dort ist es für Angreifer leicht, den Netzwerkverkehr mitzulauschen und Passwörter abzugreifen.

Als Gegenmaßnahme habe ich mein (bisher recht kurzes und unsicheres) Passwort geändert und hoffe, dass der Spuk damit vorbei ist.

Als „Lessons learned“ kann ich nur empfehlen:

  • Wenn Ihr Spam-Nachrichten von anderen Kontakten bekommt, gebt der betroffenen Person bitte Bescheid – die Chance ist groß, dass diese nicht mal von ihrem „Glück“ weiß.
  • Immer ein sicheres Passwort verwenden und die Passwörter ab und an ändern – das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber auch bei mir hat hier die Bequemlichkeit gesiegt.
  • Auch wenn man Skype nur sporadisch benutzt, sollte man ab und zu prüfen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt – besonders wenn man öfters in öffentlichen WLANs unterwegs ist.
  • Weiterführende Lektüre: In der Skype-Community gibt es eine lange Diskussion zu dem Thema und offenbar zahlreiche Betroffene.

P.S.: Die Empfehlungen gelten natürlich grundsätzlich auch für andere Kommunikationsdienste!

Chicago ’14

Bereits ein Jahr später, im Dezember 2014, war ich erneut in Chicago.

Tipp, wer eine gute Aussicht über die Stadt haben will: Einfach mit dem Express-Aufzug im John Hancock Center in die Signature Lounge hochfahren und einen Kaffee oder ein Bier trinken. Im Gegensatz zur Aussichtsetage ist diese nämlich kostenlos und man spart sich lange Wartezeiten zu den Stoßzeiten.