Matera | Italien

Erstmal wünsche ich allen Besuchern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Über Silvester war ich für einige Tage in Matera, der Kulturhauptstadt Europas 2019. Matera gilt als eine der ältesten Städte der Welt – zahlreiche Höhlen in der Schlucht „Gravina di Matera“ zeugen davon, dass das Gebiet bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Bis nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Einwohner unter teils katastrophalen hygienischen Zuständen und ohne Strom und fließend Wasser in den Höhlenbehausungen – den sogenannten „Sassi“ – gelebt, bis die Bewohner in den 1950er und 1960er Jahren in neugebaute Sozialwohnungen umgesiedelt wurden.

Während meines Aufenthalts waren natürlich noch nicht alle Umbauten für 2019 abgeschlossen. Gerade bei der Infrastruktur gäbe es noch einiges zu tun: Zwar gibt es eine von der Ferrovie Appulo–Lucane betriebene Bahnstrecke zwischen Bari und Matera, doch die Züge fahren unregelmäßig und sehr langsam.

Alles in allem war der Trip dennoch lohnenswert – ich liebe italienische Städte für ihre Vertikalität und Matera enttäuscht in dieser Hinsicht nicht: Überall gibt es Treppen, Durchgänge und Abkürzungen und alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick auf die Stadt und die Schlucht.

Cinque Terre

Die Region Cinque Terre ist UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus den 5 Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, die alle in engen Tälern einer steil zum Meer hin abfallenden Bergkette angesiedelt sind. Obwohl die ganzen Region nur ca. 7000 Einwohner hat, verstehen es die Italiener auch in kleinen Dörfern ein urbanes Flair aufkommen zu lassen – mit engen, verwinkelten Gassen, verschiedenen Ebenen sowie einer Bahnstrecke, die in guter ligurischer Tunnel-Brücke-Tunnel-Manier mitten durch das Bergmassiv gebaut ist.

Neapel

Als erster Schritt, um die Bilder der alten Website zurückzubringen, gibt’s in diesem Post einige Fotos aus Neapel, das ich an Sylvester 2007-08 besucht habe.

Meine Eindrücke sind natürlich mittlerweile ein paar Jahre alt, aber ich möchte sie dennoch teilen. Neapel ist touristisch nicht gerade überlaufen, vielleicht weil sie nicht so auf Hochglanz poliert ist wie Mailand oder Florenz und auch ein paar unheimliche Ecken hat. Dafür bekommt man hervorragende Pizza und Pasta, den Vesuv unmittelbar vor der Stadt und echtes Italien mit afrikanischen Einflüssen.

Damals war ich übrigens noch mit einer Panasonic Lumix DMC-LX2 unterwegs – einer sehr guten Kamera, die mich lange Jahre begleitet hat und die immer noch als Ersatzkamera bereit liegt.