Albanien

Hier sind einige Bilder aus Albanien. Die Aufnahmen sind im Oktober 2016 im Rahmen eines Balkan-Trips entstanden, der mich zusammen mit einem Freund durch Mazedonien, Albanien und Montenegro geführt hat. Am interessantesten fand ich dabei Albanien, daher kommen diese Bilder hier zuerst: Albanien bietet meiner Meinung nach den besten „Exotik-pro-Flugstunde“-Faktor. Wer etwas abenteuerlustig ist und eine gewisse Exotik sucht, muss also nicht unbedingt interkontinental fliegen, sondern wird auch vor der Haustüre fündig.

Wir sind in Pogradec am Ohridsee nach Albanien eingereist (zu Fuß über die Grenze). Dabei haben sich die übelsten Vorurteile erstmal bestätigt – die Stadt macht einen sehr armen und trostlosen Eindruck. Wir sind daher direkt mit dem Bus weiter nach Tirana, wo die Welt schon besser aussah. Die Stadt macht im Zentrum einen modernen Eindruck, lediglich die schlechte Luft erinnert daran, dass viele der Autos (zum Großteil 30 Jahre alte Mercedes) vermutlich noch ohne Katalysator fahren – Dieselgate ist in Albanien noch kein Thema.

Ab Tirana ging es mit dem Mietwagen weiter nach Vlora und von dort an der albanischen Riviera weiter bis nach Saranda; von der Fahrt auf der SH8 gibt es bereits ein Hyperlapse-Video. In Saranda sind wir einige Tage geblieben, haben die Gegend erkundet und das gute Wetter, das kristallklare Meer und lokale Köstlichkeiten genossen. Dass in der Region gewisse organisierte Wirtschaftsstrukturen vorherrschen, merkt man dabei im Alltag deutlich.

Weiter ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp an der Karstquelle Syri i Kaltër nach Gjirokastra, Durrës und wieder zurück nach Tirana, wo wir den Mietwagen zurückgegeben haben. Mit dem Bus sind wir dann weitergefahren nach Shkodra im Norden des Landes, über die Grenze ging es wieder zu Fuß…

Frankfurt am Main

Hier einige Aufnahmen aus Frankfurt, entstanden mit meiner  Panasonic Lumix DMC-LX2 im Dezember 2013. Die Kamera ist im Vergleich zur Canon-DSLR deutlich besser zum Erstellen von Panoramas geeignet. Zwar fehlt ein automatischer Panoramamodus wie bei modernen Kameras, aber man kann mit einem Knopfdruck auf „AF-AE LOCK“ alle relevanten Parameter, d.h. Blende, Belichtungszeit, Fokus und Weißabgleich, fixieren. Außerdem ist das kompakte Format und der elektronische Sucher wesentlich besser dazu geeignet, sauber versetzte Aufnahmen zu erstellen, damit sie der Stitcher problemlos zusammenfügen kann.

Blick vom Kaufhof-Gebäude an der Hauptwache über Frankfurt

Blick von der Flößerbrücke Richtung Westen auf die Skyline von Frankfurt:

Panorama der Skyline von Frankfurt, von der Flößerbrücke aus fotografiert

Update Januar 2018

Das Sturmtief Friederike lädt gerade dazu ein, das Wochenende gemütlich zuhause zu verbringen. Dies ist eine gute Gelegenheit, um ein unschönes Problem anzugehen, das von der letzten technischen Überarbeitung übrig geblieben ist:

  1. Wenn auf Mobilbrowsern eine Bildergalerie geschlossen wurde, dann kam immer noch das reguläre Viewer-Plugin zum Verschein, das nur für Desktop-Browser benötigt wird und unnötigerweise mitgeladen wurde. 
  2. Das für Mobilbrowser verwendete Viewer-Plugin Photoswipe for NextGEN Gallery wird leider seit 5 Jahren nicht mehr weiterentwickelt und hat daher einige unschöne Einschränkungen, außerdem ist es mit neuen WordPress-Versionen nicht mehr 100% kompatibel. Eine der Einschränkungen ist leider, dass das Problem aus 1.) nur gelöst werden kann, wenn für Desktopbrowser der Galeriebetrachter „Fancybox“ verwendet wird. Die Umstellung auf „Fancybox“ sorgt leider dafür, dass die Bilder auf dem Desktop wieder etwas kleiner angezeigt werden (dafür finde ich im Gegenzug die Darstellung optisch ansprechender).

Leider habe ich bisher noch keine Plugin-Konstellation gefunden, die alle Wünsche erfüllt. Dennoch ist das jetzige Verhalten eine deutliche Verbesserung in meinen Augen. Vorschläge und Kommentare zu dem Thema sind natürlich jederzeit Willkommen…

Viel Spaß und schönen Sonntag!

Matera | Italien

Erstmal wünsche ich allen Besuchern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Über Silvester war ich für einige Tage in Matera, der Kulturhauptstadt Europas 2019. Matera gilt als eine der ältesten Städte der Welt – zahlreiche Höhlen in der Schlucht „Gravina di Matera“ zeugen davon, dass das Gebiet bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Bis nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Einwohner unter teils katastrophalen hygienischen Zuständen und ohne Strom und fließend Wasser in den Höhlenbehausungen – den sogenannten „Sassi“ – gelebt, bis die Bewohner in den 1950er und 1960er Jahren in neugebaute Sozialwohnungen umgesiedelt wurden.

Während meines Aufenthalts waren natürlich noch nicht alle Umbauten für 2019 abgeschlossen. Gerade bei der Infrastruktur gäbe es noch einiges zu tun: Zwar gibt es eine von der Ferrovie Appulo–Lucane betriebene Bahnstrecke zwischen Bari und Matera, doch die Züge fahren unregelmäßig und sehr langsam.

Alles in allem war der Trip dennoch lohnenswert – ich liebe italienische Städte für ihre Vertikalität und Matera enttäuscht in dieser Hinsicht nicht: Überall gibt es Treppen, Durchgänge und Abkürzungen und alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick auf die Stadt und die Schlucht.