Skype-Account gehijackt

Gestern hat mich ein Bekannter darauf hingewiesen, dass von meinem Skype-Account Spam-Nachrichten versandt wurden. Wie es sich herausgestellt hat, wurden diese Nachrichten an alle meine Kontakte geschickt, und zwar schon zum zweiten Mal.

Die erste Spam-Welle wurde bereits an Weihnachten verschickt. Dies habe ich leider nicht mitbekommen, da ich Skype hauptsächlich im Ausland nutze, um günstig nach Hause zu telefonieren. Zudem hat mich auch bisher niemand auf diesen unschönen Umstand hingewiesen.

Ich vermute, dass das ganze im letzten Urlaub in Kambodscha oder Vietnam passiert sein muss, wo ich Skype zum letzten Mal im Einsatz hatte und wo es in jedem Hostel, Restaurant oder Café de-facto offene WLANs gibt (die Passwörter stehen meist gut lesbar an der Theke). Dort ist es für Angreifer leicht, den Netzwerkverkehr mitzulauschen und Passwörter abzugreifen.

Als Gegenmaßnahme habe ich mein (bisher recht kurzes und unsicheres) Passwort geändert und hoffe, dass der Spuk damit vorbei ist.

Als „Lessons learned“ kann ich nur empfehlen:

  • Wenn Ihr Spam-Nachrichten von anderen Kontakten bekommt, gebt der betroffenen Person bitte Bescheid – die Chance ist groß, dass diese nicht mal von ihrem „Glück“ weiß.
  • Immer ein sicheres Passwort verwenden und die Passwörter ab und an ändern – das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber auch bei mir hat hier die Bequemlichkeit gesiegt.
  • Auch wenn man Skype nur sporadisch benutzt, sollte man ab und zu prüfen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt – besonders wenn man öfters in öffentlichen WLANs unterwegs ist.
  • Weiterführende Lektüre: In der Skype-Community gibt es eine lange Diskussion zu dem Thema und offenbar zahlreiche Betroffene.

P.S.: Die Empfehlungen gelten natürlich grundsätzlich auch für andere Kommunikationsdienste!

Chicago ’14

Bereits ein Jahr später, im Dezember 2014, war ich erneut in Chicago.

Tipp, wer eine gute Aussicht über die Stadt haben will: Einfach mit dem Express-Aufzug im John Hancock Center in die Signature Lounge hochfahren und einen Kaffee oder ein Bier trinken. Im Gegensatz zur Aussichtsetage ist diese nämlich kostenlos und man spart sich lange Wartezeiten zu den Stoßzeiten.

Chicago ’13

Im Dezember 2013 war ich (das erste Mal) für eine Woche in Chicago. Die „Windy City“ ist meiner Meinung nach etwas zu Unrecht im Schatten von New York, zumindest aus europäischer Perspektive.

So hat Chicago eine ebenbürtige Skyline zu bieten, dank fehlendem Zoning Law ist der Eindruck unten auf der Straße sogar noch etwas wuchtiger, da die Gebäude nach oben nicht zurückgestuft sind. Dabei hat Chicago jede Menge architektonische Perlen zu bieten – so haben unter anderem Mies van der Rohe und Frank Lloyd Wright hier ihre Spuren hinterlassen.

Bei einem Besuch im Winter bitte warme Klamotten einpacken – die Kombination aus kalter Luft und Wind ist leider sehr unangenehm, zumal der Wind durch die Hochhausschluchten noch zusätzlich kanalisiert wird.

Blick über das Illertal

Vom Illertisser Schloss Richtung Norden:

Zu sehen unter anderem:

  • Das Umspannwerk in Vöhringen
  • Wieland Werke in Vöhringen
  • Donaucenter Ulm
  • Das Ulmer Münster (etwas versteckt hinter dem Funkturm)
  • Die Schapfenmühle in Ulm
  • …und jede Menge Blechhallen

Und einmal aus der Nähe von Jedesheim Richtung Süden:

Völklinger Hütte

Am Tag nach Neujahr war ich mit Freunden in der Völklinger Hütte. Wer in der Ecke unterwegs ist und sich für Industrieruinen interessiert, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen. Ich fand’s zum Beispiel wesentlich spannender als die viel bekanntere Zeche Zollverein. Das ganze ist natürlich auch ein Paradies für Fotografen, wobei lichtstarkes Objektiv und/oder Stativ nicht fehlen sollten, da es viele düstere Ecken gibt…

Achtung: Im Winter kann der höhergelegene Teil der Anlage bei Glättegefahr gesperrt sein!