Gigapixel-Panorama Ingolstadt

Am letzen Wochenende habe ich mein erstes Gigapixel-Panoramabild erstellt, eine Aufnahme des Ingolstädter Beckens, aufgenommen von einem Hügel in der Nähe von Echenzell:

http://www.gigapan.com/gigapans/208583

Na gut, das Bild hat „nur“ 0,42 Gigapixel bei einer Auflösung von 86656 x 4895 Pixel, aber dennoch ergeben sich bei der Verarbeitung des Bildes schon ungeahnte Schwierigkeiten: Das aus 80 Einzelaufnahmen zusammengesetzte Originalbild im TIFF-Format hat zum Beispiel eine Größe von 1,1 Gigabyte und ein Export nach JPEG ist nicht möglich, weil das JPEG-Format nur 2 vorzeichenlose Byte für die Größenangabe reserviert, d.h. die Höhe und Breite ist auf 65535 Pixel begrenzt…

Um das Bild dennoch halbwegs vernünftig im Internet darstellen zu können, habe ich der Einfachheit halber auf den externen Anbieter Gigapan zurückgegriffen. Leider bietet Gigapan keine SSL-Verschlüsselung, so dass ein Einbetten des Bildes in die Website über einen iframe leider aktuell nicht möglich ist.

Zu sehen sind neben zahlreichen Kirchtürmen der Umlandgemeinden Ingolstadts unter anderem die Gunvor Raffinerie, das Kraftwerk Ingolstadt, der Tower vom Manching Airport, das Audi-Werk, der IN-Tower, der „Skyfall“-Freifallturm auf dem Ingolstädter Volksfest, das Güterverkehrszentrum, der Westpark und das Landesgartenschaugelände.

Ich wünsche viel Spaß beim Entdecken!

Berlin

Hier einige meiner ältesten Panorama-Aufnahmen mit der Lumix DMC-LX2, entstanden am 22./23. September 2007 bei einem Wochenend-Trip in Berlin.

Panorama vom Berliner Gendarmenmarkt (Blick Richtung Westen)

Links der Deutsche Rom, in der Mitte das Schauspielhaus, rechts der Französische Dom.

Panorama vom Berliner Gendarmenmarkt (Blick Richtung Osten)

Und der Blick in die Gegenrichtung, mit der Akademie der Wissenschaften in der Mitte.

Panorama vom Berliner Hauptbahnhof 

Aufgenommen auf der oberen Gleisebene (Stadtbahn-Ebene).

Panorama vom Berliner Olympiastadion

Aufgenommen aus Richtung Süden vom Coubertinplatz.

Blick vom Kollhoff-Tower Richtung Potsamer Platz

Im Vordergrund die Zentrale der Deutschen Bahn, im Hintergrund von links nach rechts unter anderem: Tiergarten, Sony Store, Holocaust-Mahnmal, Berliner Dom, Fernsehturm und Rotes Rathaus.

Blick vom Kollhoff-Tower Richtung Norden

Von links nach rechts unter anderem: Fernsehturm, Rotes Rathaus, Leipziger Platz, Tempodrom, Gleisdreieck und Tilla-Durieux-Park.

Panorama vom Spreebogen

Im Vordergrund ist die Spree zu sehen mit der Gustav-Heinemann-Brücke, dahinter von links nach rechts: Fernsehturm, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus,  Paul Löbe Haus mit Reichstagskuppel, Schweizerische Botschaft und Bundeskanzleramt.

Albanien

Hier sind einige Bilder aus Albanien. Die Aufnahmen sind im Oktober 2016 im Rahmen eines Balkan-Trips entstanden, der mich zusammen mit einem Freund durch Mazedonien, Albanien und Montenegro geführt hat. Am interessantesten fand ich dabei Albanien, daher kommen diese Bilder hier zuerst: Albanien bietet meiner Meinung nach den besten „Exotik-pro-Flugstunde“-Faktor. Wer etwas abenteuerlustig ist und eine gewisse Exotik sucht, muss also nicht unbedingt interkontinental fliegen, sondern wird auch vor der Haustüre fündig.

Wir sind in Pogradec am Ohridsee nach Albanien eingereist (zu Fuß über die Grenze). Dabei haben sich die übelsten Vorurteile erstmal bestätigt – die Stadt macht einen sehr armen und trostlosen Eindruck. Wir sind daher direkt mit dem Bus weiter nach Tirana, wo die Welt schon besser aussah. Die Stadt macht im Zentrum einen modernen Eindruck, lediglich die schlechte Luft erinnert daran, dass viele der Autos (zum Großteil 30 Jahre alte Mercedes) vermutlich noch ohne Katalysator fahren – Dieselgate ist in Albanien noch kein Thema.

Ab Tirana ging es mit dem Mietwagen weiter nach Vlora und von dort an der albanischen Riviera weiter bis nach Saranda; von der Fahrt auf der SH8 gibt es bereits ein Hyperlapse-Video. In Saranda sind wir einige Tage geblieben, haben die Gegend erkundet und das gute Wetter, das kristallklare Meer und lokale Köstlichkeiten genossen. Dass in der Region gewisse organisierte Wirtschaftsstrukturen vorherrschen, merkt man dabei im Alltag deutlich.

Weiter ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp an der Karstquelle Syri i Kaltër nach Gjirokastra, Durrës und wieder zurück nach Tirana, wo wir den Mietwagen zurückgegeben haben. Mit dem Bus sind wir dann weitergefahren nach Shkodra im Norden des Landes, über die Grenze ging es wieder zu Fuß…

Frankfurt am Main

Hier einige Aufnahmen aus Frankfurt, entstanden mit meiner  Panasonic Lumix DMC-LX2 im Dezember 2013. Die Kamera ist im Vergleich zur Canon-DSLR deutlich besser zum Erstellen von Panoramas geeignet. Zwar fehlt ein automatischer Panoramamodus wie bei modernen Kameras, aber man kann mit einem Knopfdruck auf „AF-AE LOCK“ alle relevanten Parameter, d.h. Blende, Belichtungszeit, Fokus und Weißabgleich, fixieren. Außerdem ist das kompakte Format und der elektronische Sucher wesentlich besser dazu geeignet, sauber versetzte Aufnahmen zu erstellen, damit sie der Stitcher problemlos zusammenfügen kann.

Blick vom Kaufhof-Gebäude an der Hauptwache über Frankfurt

Blick von der Flößerbrücke Richtung Westen auf die Skyline von Frankfurt:

Panorama der Skyline von Frankfurt, von der Flößerbrücke aus fotografiert

Matera | Italien

Erstmal wünsche ich allen Besuchern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Über Silvester war ich für einige Tage in Matera, der Kulturhauptstadt Europas 2019. Matera gilt als eine der ältesten Städte der Welt – zahlreiche Höhlen in der Schlucht „Gravina di Matera“ zeugen davon, dass das Gebiet bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Bis nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Einwohner unter teils katastrophalen hygienischen Zuständen und ohne Strom und fließend Wasser in den Höhlenbehausungen – den sogenannten „Sassi“ – gelebt, bis die Bewohner in den 1950er und 1960er Jahren in neugebaute Sozialwohnungen umgesiedelt wurden.

Während meines Aufenthalts waren natürlich noch nicht alle Umbauten für 2019 abgeschlossen. Gerade bei der Infrastruktur gäbe es noch einiges zu tun: Zwar gibt es eine von der Ferrovie Appulo–Lucane betriebene Bahnstrecke zwischen Bari und Matera, doch die Züge fahren unregelmäßig und sehr langsam.

Alles in allem war der Trip dennoch lohnenswert – ich liebe italienische Städte für ihre Vertikalität und Matera enttäuscht in dieser Hinsicht nicht: Überall gibt es Treppen, Durchgänge und Abkürzungen und alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick auf die Stadt und die Schlucht.