Albanien

Hier sind einige Bilder aus Albanien. Die Aufnahmen sind im Oktober 2016 im Rahmen eines Balkan-Trips entstanden, der mich zusammen mit einem Freund durch Mazedonien, Albanien und Montenegro geführt hat. Am interessantesten fand ich dabei Albanien, daher kommen diese Bilder hier zuerst: Albanien bietet meiner Meinung nach den besten „Exotik-pro-Flugstunde“-Faktor. Wer etwas abenteuerlustig ist und eine gewisse Exotik sucht, muss also nicht unbedingt interkontinental fliegen, sondern wird auch vor der Haustüre fündig.

Wir sind in Pogradec am Ohridsee nach Albanien eingereist (zu Fuß über die Grenze). Dabei haben sich die übelsten Vorurteile erstmal bestätigt – die Stadt macht einen sehr armen und trostlosen Eindruck. Wir sind daher direkt mit dem Bus weiter nach Tirana, wo die Welt schon besser aussah. Die Stadt macht im Zentrum einen modernen Eindruck, lediglich die schlechte Luft erinnert daran, dass viele der Autos (zum Großteil 30 Jahre alte Mercedes) vermutlich noch ohne Katalysator fahren – Dieselgate ist in Albanien noch kein Thema.

Ab Tirana ging es mit dem Mietwagen weiter nach Vlora und von dort an der albanischen Riviera weiter bis nach Saranda; von der Fahrt auf der SH8 gibt es bereits ein Hyperlapse-Video. In Saranda sind wir einige Tage geblieben, haben die Gegend erkundet und das gute Wetter, das kristallklare Meer und lokale Köstlichkeiten genossen. Dass in der Region gewisse organisierte Wirtschaftsstrukturen vorherrschen, merkt man dabei im Alltag deutlich.

Weiter ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp an der Karstquelle Syri i Kaltër nach Gjirokastra, Durrës und wieder zurück nach Tirana, wo wir den Mietwagen zurückgegeben haben. Mit dem Bus sind wir dann weitergefahren nach Shkodra im Norden des Landes, über die Grenze ging es wieder zu Fuß…

Matera | Italien

Erstmal wünsche ich allen Besuchern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

Über Silvester war ich für einige Tage in Matera, der Kulturhauptstadt Europas 2019. Matera gilt als eine der ältesten Städte der Welt – zahlreiche Höhlen in der Schlucht „Gravina di Matera“ zeugen davon, dass das Gebiet bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Bis nach dem zweiten Weltkrieg hatten die Einwohner unter teils katastrophalen hygienischen Zuständen und ohne Strom und fließend Wasser in den Höhlenbehausungen – den sogenannten „Sassi“ – gelebt, bis die Bewohner in den 1950er und 1960er Jahren in neugebaute Sozialwohnungen umgesiedelt wurden.

Während meines Aufenthalts waren natürlich noch nicht alle Umbauten für 2019 abgeschlossen. Gerade bei der Infrastruktur gäbe es noch einiges zu tun: Zwar gibt es eine von der Ferrovie Appulo–Lucane betriebene Bahnstrecke zwischen Bari und Matera, doch die Züge fahren unregelmäßig und sehr langsam.

Alles in allem war der Trip dennoch lohnenswert – ich liebe italienische Städte für ihre Vertikalität und Matera enttäuscht in dieser Hinsicht nicht: Überall gibt es Treppen, Durchgänge und Abkürzungen und alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick auf die Stadt und die Schlucht.

Cinque Terre

Die Region Cinque Terre ist UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus den 5 Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, die alle in engen Tälern einer steil zum Meer hin abfallenden Bergkette angesiedelt sind. Obwohl die ganzen Region nur ca. 7000 Einwohner hat, verstehen es die Italiener auch in kleinen Dörfern ein urbanes Flair aufkommen zu lassen – mit engen, verwinkelten Gassen, verschiedenen Ebenen sowie einer Bahnstrecke, die in guter ligurischer Tunnel-Brücke-Tunnel-Manier mitten durch das Bergmassiv gebaut ist.

Zeche Zollverein

Nach der Völklinger Hütte folgt nun ein weiterer Beitrag zu dem Thema Deutsche Industriedenkmäler – die Zeche Zollverein. Wer sich für das Thema interessiert und im Ruhrgebiet unterwegs ist, sollte sich dieses UNESCO-Welterbe nicht entgehen lassen. Die Fotos sind im November 2011 und damit noch mit der Panasonic Lumix DMC-LX2 entstanden.

Völklinger Hütte

Am Tag nach Neujahr war ich mit Freunden in der Völklinger Hütte. Wer in der Ecke unterwegs ist und sich für Industrieruinen interessiert, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen. Ich fand’s zum Beispiel wesentlich spannender als die viel bekanntere Zeche Zollverein. Das ganze ist natürlich auch ein Paradies für Fotografen, wobei lichtstarkes Objektiv und/oder Stativ nicht fehlen sollten, da es viele düstere Ecken gibt…

Achtung: Im Winter kann der höhergelegene Teil der Anlage bei Glättegefahr gesperrt sein!