Côte d’Azur

Im September 2014 habe mit einem guten Freund eine einwöchige Tour an die Côte d’Azur gemacht. Los ging es dabei mit einer Nacht im Auto, weil das Personal in unserem Hotel in den französischen Alpen wohl nicht mehr mit unserer späten Ankunft gerechnet hat…

In Marseille wurden wir dafür mit traumhaftem Wetter entschädigt – es gibt wohl nicht viele Großstädte in Europa, in denen man in 20 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Strand fahren kann. Marseille ist neben dem Hafen durch afrikanische Einflüsse geprägt und hat mit der Unité d’Habitation interessante moderne Architektur zu bieten. Weil ich jedoch mit meiner Größe von knapp 2m der lebende Beweis bin, dass das Modulor‑System von Le Corbusier als gescheitert gelten muss, würde ich in der Wohnmaschine nicht wohnen wollen.

Insgesamt fand ich die Stadt wesentlich interessanter als die nächsten Stopps Saint-Tropez, Nizza und Monaco, die von „Glitz und Glam“ Publikum beherrscht werden, aber dennoch durch Ihre Lage, Geschichte und Topographie ihren Reiz haben.

Zum Abschluss haben wir die Grenze zu Ligurien überquert und in San Remo und Ceriale halt gemacht. Dort war es herrlich nebensaisonal, was Annehmlichkeiten wir Hotel-Upgrades und schöne leere Strände mit sich brachte…

Neapel

Als erster Schritt, um die Bilder der alten Website zurückzubringen, gibt’s in diesem Post einige Fotos aus Neapel, das ich an Sylvester 2007-08 besucht habe.

Meine Eindrücke sind natürlich mittlerweile ein paar Jahre alt, aber ich möchte sie dennoch teilen. Neapel ist touristisch nicht gerade überlaufen, vielleicht weil sie nicht so auf Hochglanz poliert ist wie Mailand oder Florenz und auch ein paar unheimliche Ecken hat. Dafür bekommt man hervorragende Pizza und Pasta, den Vesuv unmittelbar vor der Stadt und echtes Italien mit afrikanischen Einflüssen.

Damals war ich übrigens noch mit einer Panasonic Lumix DMC-LX2 unterwegs – einer sehr guten Kamera, die mich lange Jahre begleitet hat und die immer noch als Ersatzkamera bereit liegt.

Blick über das Illertal

Vom Illertisser Schloss Richtung Norden:

Zu sehen unter anderem:

  • Das Umspannwerk in Vöhringen
  • Wieland Werke in Vöhringen
  • Donaucenter Ulm
  • Das Ulmer Münster (etwas versteckt hinter dem Funkturm)
  • Die Schapfenmühle in Ulm
  • …und jede Menge Blechhallen

Und einmal aus der Nähe von Jedesheim Richtung Süden:

Völklinger Hütte

Am Tag nach Neujahr war ich mit Freunden in der Völklinger Hütte. Wer in der Ecke unterwegs ist und sich für Industrieruinen interessiert, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen. Ich fand’s zum Beispiel wesentlich spannender als die viel bekanntere Zeche Zollverein. Das ganze ist natürlich auch ein Paradies für Fotografen, wobei lichtstarkes Objektiv und/oder Stativ nicht fehlen sollten, da es viele düstere Ecken gibt…

Achtung: Im Winter kann der höhergelegene Teil der Anlage bei Glättegefahr gesperrt sein!