Dnipro (Дніпро)

Hier sind Bilder aus der Stadt Dnipro, die ich im Rahmen einer Ukraine-Rundreise gemeinsam mit zwei Freunden im Mai 2019 besucht habe. Die am Ufer des Dnepr gelegene Stadt ist dabei vielleicht besser bekannt unter ihrem alten Namen „Dnipropetrowsk“, den sie bis zur Umbenennung im Jahr 2016 getragen hat.

Dnipro ist in weiten Teilen eine sowjetisch geprägte Stadt, hat also keine zusammenhängende und pittoreske Altstadt zu bieten. Das hat aber (zumindest mich) nicht weiter gestört: Wir haben uns bei der Besichtigung an dem englischsprachigen Dnipro-Reiseführer von Megan Starr orientiert, der zahlreiche architektonische Perlen aus der Sowjetzeit zu bieten hat.

Ich finde es dabei schade, dass die meisten Gebäude aus der Sowjet-Ära dem Verfall preisgegeben sind – wohl aus Geldmangel und weil viele Menschen mit der Sowjetunion vermutlich keine allzu Erinnerungen verbinden dürften. Trotz dem bröckelnden Beton schaffen es die Gebäude, Monumente und Infrastruktur-Bauten aber, die Aufbruchstimmung und den Fortschrittsglauben einzufangen – auch wenn beides vielleicht eher staatlich verordnet war und nicht von den Menschen ausging.

Kambodscha

Im Gedenken an eine gute Freundin, die Ende letzten Jahres viel zu früh einem Krebsleiden erlegen ist, gibt es hier einige Fotos aus ihrer Wahlheimat Kambodscha. Die Bilder wurden bei einer Backpacking-Tour im Dezember 2015 aufgenommen, bei der wir sie eigentlich besuchen wollten. Leider war sie zu dieser Zeit für einige Monate zurück in Deutschland zur medizinischen Behandlung, was bei der Planung der Reise unglücklicherweise noch nicht abzusehen war.

Unsere Reise hat uns zuerst für ein paar Tage in die Hauptstadt Phnom Penh geführt, wo wir erste Eindrücke von Kambodscha sammeln konnten:

  • Der mächtige Mekong-Fluss
  • Wuseliger Verkehr mit tausenden von Rollern, Tuk Tuks und Autos, die jeweils mit umfassbar vielen Menschen herumfahren
  • Freilaufende Affen (und anderes Getier)
  • Einen starken Kontrast in der Architektur Gebäude aus der französischen Kolonialzeit, prachtvolle Tempel sowie moderne Glas-Hochhäuser
  • Viel Armut aber auch durchweg sehr freundliche und hilfsbereite Menschen.

Beim Besuch von Choeung Ek, einem sogenannten Killing Field im Süden der Stadt wurden wir mit dem Autogenozid der roten Khmer Ende der 70er Jahre konfrontiert. Die Erinnerungskultur unterscheidet sich dabei sehr davon, was man z.B. in Europa aus Konzentrationslagern kennt und ist noch deutlich eindrücklicher und verstörender.

Nach einigen Tagen in Phnom Penh sind wir mit einem sehr komfortablen und modernen Bus (mit wirklich gutem Board-WLAN) in die Stadt Siem Reap gefahren, in deren Nähe sich die weltberühmte Tempel-Anlage von Angkor Wat befindet. Reisen ist in Kambodscha nach unserer Erfahrung übrigens sehr einfach in jeder Unterkunft oder auch über das Internet (fast überall gibt es WLAN-Hotspots) können günstige Transportmöglichkeiten gebucht werden, egal ob mit dem Bus, Taxi, Tuk Tuk oder Roller. Die Geschwindigkeit ist dabei natürlich nicht vergleichbar mit Deutschland und bei so mancher Fahrt steigt ob der halsbrecherischen Fahrweise und meistens nicht vorhandenen Sicherheitsgurte auch mal der Puls…

Angkor Wat und Siem Reap war definitiv ein Highlight unserer Reise und eine durch und durch „spirituelle“ Erfahrung, egal ob am frühen Morgen beim Sonnenaufgang vor den Ruinen von Angkor oder beim Nachtleben in Siem Reap (wo eine junge Souvenir-Verkäuferin mal eben einen respektablen Flashmob gestartet hat).

Wir hatten ursprünglich geplant, mit dem Speedboat über den Tonle Sap See zurück nach Phnom Penh zu fahren, haben uns dann aber nach etwas Recherche anders entschieden und sind stattdessen mit Cambodia Angkor Air nach Sihanoukville geflogen, einer Stadt am Golf von Siam. Von Sihanoukville selber (das wohl mittlerweile sehr stark unter chinesischem Einfluss ist) haben wir dabei überhaupt nichts gesehen, da wir etwas außerhalb in Otres Beach waren und die entspannte Strand-Atmosphäre genossen haben.

Zum Abschluss unserer Zeit in Kambodscha sind wir nach Kampot, wo unsere Freundin gewohnt hat. Dort sind wir bei ihrem damaligen Ex-Partner untergekommen, haben uns Roller ausgeliehen und damit die Umgebung erkundet, z.B. eine Pfeffer-Farm, den Bokor-Hill-Nationalpark oder die Bucht von Kep.

Am Grenzübergang von Hà Tiên haben wir dann Kambodscha verlassen, sind (zu Fuß) über die Grenze nach Vietnam und mit dem Bus weiter nach Cần Thơ.

Polen

Hier sind eine Bilder von einer Rundreise durch Polen mit Stopps in Breslau (Wrocław) – Łódź – Żyrardów – Warschau (Warszawa) und Kattowitz (Katowice). Die Bilder sind im April 2017 entstanden.

Nachdem ich es jetzt über ein Jahr nicht geschafft habe, neue Inhalte zu veröffentlichen, habe ich mich übrigens dazu entschieden, eine etwas agilere „Release Early, Release Often“ Strategie für die Veröffentlichung von Beiträgen anzuwenden . Ich hoffe, das hilft etwas, um die Update-Frequenz zu steigern…

Gigapixel-Panorama Ingolstadt

Am letzen Wochenende habe ich mein erstes Gigapixel-Panoramabild erstellt, eine Aufnahme des Ingolstädter Beckens, aufgenommen von einem Hügel in der Nähe von Echenzell:

http://www.gigapan.com/gigapans/208583

Na gut, das Bild hat „nur“ 0,42 Gigapixel bei einer Auflösung von 86656 x 4895 Pixel, aber dennoch ergeben sich bei der Verarbeitung des Bildes schon ungeahnte Schwierigkeiten: Das aus 80 Einzelaufnahmen zusammengesetzte Originalbild im TIFF-Format hat zum Beispiel eine Größe von 1,1 Gigabyte und ein Export nach JPEG ist nicht möglich, weil das JPEG-Format nur 2 vorzeichenlose Byte für die Größenangabe reserviert, d.h. die Höhe und Breite ist auf 65535 Pixel begrenzt…

Um das Bild dennoch halbwegs vernünftig im Internet darstellen zu können, habe ich der Einfachheit halber auf den externen Anbieter Gigapan zurückgegriffen. Leider bietet Gigapan keine SSL-Verschlüsselung, so dass ein Einbetten des Bildes in die Website über einen iframe leider aktuell nicht möglich ist.

Zu sehen sind neben zahlreichen Kirchtürmen der Umlandgemeinden Ingolstadts unter anderem die Gunvor Raffinerie, das Kraftwerk Ingolstadt, der Tower vom Manching Airport, das Audi-Werk, der IN-Tower, der „Skyfall“-Freifallturm auf dem Ingolstädter Volksfest, das Güterverkehrszentrum, der Westpark und das Landesgartenschaugelände.

Ich wünsche viel Spaß beim Entdecken!

München 2007-2008

Hier einige Panoramaaufnahmen aus München, wo ich von 2007 bis 2010 gelebt habe. Die beiden ersten Aufnahmen sind dabei noch mit einer Casio EX-Z110 Kompaktkamera enstanden, die leider in den Wirren des Southside Festivals 2007 ver­schütt­ gegangen ist und dann durch die Lumix LX2 ersetzt wurde.

Ausblick vom Kirchturm St. Peter Richtung Osten

Aufnahmedatum: 07.06.2007
Kamera: Casio EX-Z110
Original-Abmessungen: 9492 x 2085

Ausblick vom Kirchturm St. Peter Richtung Norden

Im Vordergrund: Münchner Rathaus mit Marienplatz
Im Hintergrund von links nach rechts: Olympiagelände mit Fernsehturm, BWM-Vierzylinder, Theatinerkirche am Odeonsplatz, Allianz-Arena, Englischer Garten.

Aufnahmedatum: 07.06.2007
Kamera: Casio EX-Z110
Original-Abmessungen: 9492 x 2085

Allianz Arena | Außenansicht aus Richtung Esplanade

Aufgenommen nach dem Europa League Spiel FC Bayern München – CF Os Belenenses (Endergebnis 1:0).

Aufnahmedatum: 20.09.2007
Kamera: Panasonic Lumix DMC-LX2
Original-Abmessungen: 5476 x 1790

Allianz Arena | Innenansicht vom obersten Rang

Vor dem Europa League Spiel in der Gruppenphase gegen Bolton Wanderers (Endergebnis 2:2).

Aufnahmedatum: 08.11.2007
Kamera: Panasonic Lumix DMC-LX2
Original-Abmessungen: 6592 x 3270

Ausblick vom Fröttmaninger Berg Richtung Süden bei Nacht

Aufnahmedatum: 22.10.2018
Kamera: Panasonic Lumix DMC-LX2
Original-Abmessungen: 8773 x 1985

Flughafen München, München Airport Center (MAC)

Aufgenommen auf dem Weg nach New York.

Aufnahmedatum: 21.12.2018
Kamera: Panasonic Lumix DMC-LX2
Original-Abmessungen: 9245 x 2736