Cinque Terre

Die Region Cinque Terre ist UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus den 5 Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, die alle in engen Tälern einer steil zum Meer hin abfallenden Bergkette angesiedelt sind. Obwohl die ganzen Region nur ca. 7000 Einwohner hat, verstehen es die Italiener auch in kleinen Dörfern ein urbanes Flair aufkommen zu lassen – mit engen, verwinkelten Gassen, verschiedenen Ebenen sowie einer Bahnstrecke, die in guter ligurischer Tunnel-Brücke-Tunnel-Manier mitten durch das Bergmassiv gebaut ist.

Upgrades

Das graue und kalte Wetter lädt aktuell ein, die (zu) lange vernachlässigte Website weiter zu entwickeln. Neben dem obligatorischen WordPress-Update gibt es dabei folgende Verbesserungen:

  • Auf Mobil-Browsern ist es nun dank Photoswipe möglich, ähnlich wie bei nativen Foto-Apps durch die Fotos in einer Gallerie zu swipen. Zudem werden die Bilder größer angezeigt und es ist möglich, eine automatische Slideshow zu starten. Leider ist das Plugin für meine WordPress Version nicht getestet und hat einige Macken: Ich kann zum Beispiel in der Admin-Ansicht nicht auf seine Einstellungen zugreifen („Du bist leider nicht berechtigt, auf diese Seite zuzugreifen.“). Außerdem kommt nach dem Beenden der Photoswipe-Ansicht immer noch das Lightbox-Plugin dahinter zum Vorschein. Ich denke aber, die Vorteile überwiegen hier klar die Nachteile, daher bleibt Photoswipe erstmal aktiv. Für einen Tipp, wie man die Probleme beseitigen kann, wäre ich sehr dankbar.
  • Auf dem Desktop werden Fotos dank eines neuen Lightbox-Effekts („Shutter Reloaded“) nun ebenfalls größer angezeigt. Zudem wird permanent eine Navigationsleiste am unteren Rand angezeigt. Leider kann man die Bilder nur über die kleinen Buttons vor- oder zurückblättern und nicht durch Klicken in den linken oder rechten Bereich des Bildes.
  • Testweise ist rechts das Schlagwörter-Widget aktiviert. Damit die Navigation über die Schlagwörter richtig funktioniert, habe ich die Tags für die Beiträge vervollständigt und erweitert.
  • Zu guter Letzt gibt es noch ein neues Header-Bild (vom Nordbahnhof Ingolstadt), ein paar optische Änderungen, kleinere Verbesserungen unter der Haube sowie neuen Content.

Feedback zu den Änderungen ist natürlich willkommen.

Ansonsten viel Spaß mit den Änderungen! 

Transfăgărășan | Rumänien

Diese Bilder sind im Juni 2017 in Transsilvanien (Rumänien) während eines Urlaubs in Brașov (Kronstadt) entstanden. Nach einem kurzen Besuch im merkwürdigen Castelul de Lut („Das Schloss der Feen“) – das Gebäude erinnert ein bisschen an die Kunstraststätte Illertal Ost) – sind wir die Transfăgărășan (Transfogarascher Hochstraße) hochgefahren.

Diese verbindet das Argeș-Tal in der Großen Walachei mit dem Olt-Tal in Siebenbürgen. Die Straße war eigentlich gesperrt, aber das hat nicht wirklich jemand interessiert – wobei die Straße am Ende auch problemlos befahrbar war.

Istanbul | Türkei

Hier sind ein paar Fotos aus Istanbul. Die Bilder sind im Juni 2016 entstanden, bei einem viertägigen Zwischenstopp auf dem Rückweg von Georgien. Zu der politischen Situation in der Türkei will ich an der Stelle nichts sagen, es sollen die Bilder im Vordergrund stehen.

Gori, Uplisziche | Georgien

Nach unserem Abstecher nach David Gareji sind wir nach Gori gefahren, der Geburtsstadt von Josef Stalin. Bereits auf der Fahrt war einiges geboten: Am Stadtrand von Tiflis konnten zufällig wir einem Straßenrennen beiwohnen (die Autos dabei typisch georgisch ohne Stoßstange), es war jede Menge Architektur aus der Sowjetzeit zu bestaunen und wir kamen auf der ს-1 (S-1) bis auf wenige hundert Meter an die abtrünnige Provinz Südossetien heran. Überrascht wurden wir zudem durch eine fast 1 Meter hohe Bodenwelle – ein Tempolimit oder zumindest ein Warnschild ist in so einem Fall in Georgien offenbar zu viel verlangt. Damit ergibt auch der immer wieder gerne vom Auswärtigen Amt gegebene Tipp „Von Nachtfahrten außerhalb der Städte wird abgeraten.“ einen Sinn.

In Gori haben wir etwas gebraucht, bis wir unsere Unterkunft gefunden haben. Das lag neben den nur teilweise vorhandenen Straßenschildern auch daran, dass das Guest House von außen völlig unscheinbar ausgesehen hat: Kein Schild, Hohe Mauer und ein unverputztes Haus mit Flachdach. Wie so oft hat der erste Eindruck aber getäuscht: Im Inneren hat das Haus bestochen mit wunderschönem Parkett, hohe Decken, Stuck und einem Flügel im prunkvollen Wohnzimmer. Am nächsten Morgen hat uns die nette Gastgeberin beim Frühstück die Vorzüge ihrer Heimatstadt näher gebracht: „There’s nothing to see!“. In Sachen Lokalpatriotismus und Eigenvermarktung besteht hier noch klarer Verbesserungsbedarf!

Neben dem Stalinmuseum gibt es nämlich durchaus etwas zu sehen: Neben einer wunderschönen Landschaft zum Beispiel die Höhlenstadt Uplisziche. Dort fand ich besonders beeindruckend, dass das im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründete Uplisziche bereits damals eine Kanalisation aus Abflussrinnen und Wasserkanälen besaß.